
Dr. Beat Richner, Kinderarzt und Cellist aus Zürich, hat sein Leben seit 1991 ganz den armen und bedürftigen Kindern gewidmet. Er hat im kriegsgeplagten Kambodscha aus Spenden in Millionenhöhe ein Kinderspital aufgebaut. Nebenbei spielt Richner leidenschaftlich Cello und versucht als «Beatocello», die kranken Kinder durch Kabarett und die Kraft der Musik aufzumuntern.
Georges Gachot, Regisseur und Produzent von «Bach at the Pagoda» ist ursprünglich zu Musikaufnahmen nach Phnom Penh gereist, um Richners Interpretation der Bach-Cellosuiten in der sepziellen Akustik einer Pagode einzufangen. Doch er konnte sich nicht der Faszination dieses aussergewöhnlichen Zeitgenossen entziehen und beschloss, Richner ein dokumentarisches Filmporträt zu widmen. Entstanden ist eine interessante, wenn auch vielleicht etwas zu unkritische Huldigung, geschmückt mit wunderschönen Bildern und grossartiger Musik.
| Titel: | Bach at the Pagoda (1997) | |
| Land: | Schweiz | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Bewertung: | ||
| Regie: | Gachot, Georges | |
| Produktion: | Gachot, Georges | |
| Kamera: | Gopsill, David | |
| Schnitt: | Schläpfer, Ruth | |
| Musik: | Bach, Johann Sebastian | |
| Besetzung: | Richner, Beat | |
| Länge: | 60 Minuten | |
| Ton: | Dolby | |
| Prod.-firma: | Georges Cachot |