Barb Wire

Pamela Anderson Lee rettet als resolute Barbesitzerin den Weltfrieden


No laws...
Don't call me Babe!

In der nicht so fernen Zukunft tobt ein grausamer Bürgerkrieg in den USA. Nur die neutrale Stadt Steel Harbor blieb bisher von der Barbarei der "Kongressarmee" verschont, die vom Osten her immer weiter in den Westen der USA vordringt und alles niedermacht, was sich ihr in den Weg stellt.
No limits...
Inmitten dieser unmenschlichen Welt betreibt die attraktive Barb Wire (Pamela Anderson Lee) in Steel Harbor ein Lokal namens Hammerhead Bar. Niemand kennt Barbs wirkliche Vergangenheit und so wird die handfeste Blondine zu so etwas wie einer Legende. Gerüchten zufolge soll sie als Kämpferin im Widerstand tätig gewesen sein.
No turning back.
Neben der Arbeit in der Bar, nimmt sie auch gelegentlich Jobs als Privatdetektivin an, die sie mit oftmals ungewöhnlichen Mitteln ausführt. Doch als sie ein gewisser Axel Hood (Temuera Morrison) um einen Gefallen bittet, lässt sie das zuerst kalt. Barb soll die Führerin des Widerstandes nach Kanada eskortieren und ihr dafür spezielle Kontaktlinsen besorgen, die die registrierten Augenmerkmale verdecken, damit sie unerkannt die Grenze passieren kann.
Don't call me babe!
Doch Barbs blinder Bruder Charlie (Jack Noseworthy) sympathisiert mit den Widerstandskämpfern und versucht angesichts Barbs Desinteresse, auf eigene Faust die seltenen Linsen zu beschaffen. Dabei wird er von der Kongressarmee erwischt und umgebracht. Sogar die abgebrühte Barb gerät nun aus dem Konzept und sie beschliesst, im Interesse des Weltfriedens, das Unternehmen zu unterstützen. Sie fightet sich entschlossen durch die Kriegszone. Jedes Mittel und jede Waffe ist ihr recht, um ihr Ziel zu erreichen...
"Wenn das mit der Schauspielerei
nicht klappt, kann ich immer noch
einen Job als Söldnerin finden."
Baywatch-Star Pamela Anderson Lee hat sich so stark mit der Rolle der energischen Einzelkämpferin Barb Wire identifiziert, dass sie sich ein permanentes Stacheldraht- (engl. barb wire) Tatoo auf ihren linken Oberarm machen liess. Besonders gereizt hat Pamela die Härte der Figur: "Barb ist unabhängig und hat das Ruder fest in der Hand. Sie bekommt, was sie will und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Und sie hat ständig irgendwelche Probleme - wie ich selber auch." Im Film kann Pamela ihre aggressive Seite so richtig ausleben. Sie musste lernen, mit Maschinengewehren umzugehen: "Wenn das mit der Schauspielerei nicht klappt, kann ich immer noch einen Job als Söldner finden", meint sie lachend.

"Barb Wire" ist die Verfilmung eines gleichnamigen Comic der Firma "Dark Horse Comics", deren "The Mask" bereits ein riesiger Überraschungserfolg war.



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