Fair Game

Ein Film von Andrew Sipes


Cindy Crawford und William Baldwin auf der Flucht vor der russischen Mafia

In früheren Zeiten wurden Models, Centerfolds und andere Schönheiten ohne besondere schauspielerische Vorbildung von Produzentengenies mit dem richtigen Riecher, wie zum Beispiel Roger Corman, in billigen Actionfilmen verheizt (siehe z.B. Cover Girl Models (1975) von Cirio H. Santiago). Ganz nach dem Motto: Wenn der Film schon nicht gut ist, so bietet er wenigstens etwas für's Auge.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute gibt es Supermodels und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Budgets dieser Starvehikel neue Höhen erklimmen. Mit Fair Game liefert der auf spannende Actionfilme spezialisierte Produzent Joel Silver (Die Hard, Lethal Weapon) mit dem Regieneuling Andrew Sipes hinter der Kamera zumindest vom finanziellen Aufwand her den bisherigen Höhepunkt dieses Genres ab.

Cindy Crawford mimt die Familienanwältin Kate McQueen, die sich in Miami mit ganz besonderer Hingabe für ihre Klientinnen und Klienten einsetzt. Ihr gewohntes Leben nimmt eine abrupte Wendung, als sie per Zufall einer Bande von ex-KGB-Agenten unter der Führung des Killers Kazak (Steven Berkoff) in die Quere kommt. Die russischen Verbrecher planen den perfekten Milliarden-Dollar-Banküberfall und dabei räumen sie alles und jeden aus dem Weg, der die erfolgreiche Ausführung ihres diabolischen Plans in Frage stellen könnte. Kate's einziger Verbünderter in der verzweifelten Flucht vor den Bösewichten ist der Detektiv Max Kirkpatrick (William Baldwin) von der Mordkommission in Dade County. Mit jeder Minute wird die Gefahr unerträglicher und die bis an die Zähne bewaffneten Gegner immer bedrohlicher. Doch gemeinsam Erlebtes schweisst bekanntlich zusammen und so kommt es schliesslich, nachdem Kate und Max die Gefühle füreinander entdeckt haben, endlich zum langerwarteten Austausch von Zärtlichkeiten zwischen den beiden Protagonisten...

Angaben zum Film



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