Goldeneye

James Bond 007 ist zurück


James Bond ist endlich zurück. Zum ersten Mal nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion muss er im 17. Bond-Streifen beweisen, dass er in keiner Identitätskrise steckt. Der Film beginnt allerdings mit einer Rückblende in die späten 80er Jahre: 007 (Pierce Brosnan) dringt auf spektakuläre Weise in eine geheime Chemiewaffenfabrik irgenwo in der Sowjetunion ein. Dort trifft er 006 alias Alec Trevelyan (Sean Bean). Die beiden Agenten des britischen Secret Service haben den Befehl, die Anlage zu sprengen.

Kaum sind die Zünder an hochexplosiven Tanks angebracht, stürmt die Wachtruppe unter dem Kommando von Oberst Ourumov (Gottfried John) die Halle. Es gelingt den Sowjets, 006 zu fassen. Ourumov fackelt nicht lange und richtet den Agenten vor Bonds Augen hin. 007 gelingt dennoch nicht nur die Erfüllung des Jobs, sondern auch die Flucht.

Jahre später in Monte Carlo: Bond lässt sich auf den kurvenreichen Bergstrassen der Côte d'Azur auf eine Wettfahrt mit einem flotten Sportwagen und einer noch rasanteren Fahrerin ein. Er verliert, doch trifft er die schöne Xenia Onatopp (Famke Janssen) am Abend im Spielcasino wieder. Er beobachtet, wie sich die rassige Russin mit einem General, mit dem sie offensichtlich liiert ist, auf eine im Hafen liegende Yacht absetzt.

Als er von London erfährt, dass Xenia eine ehemalige Kampfpilotin der Roten Armee ist, die heute vermutlich der russischen Mafia angehört, wittert er eine heisse Spur. Tatsächlich findet er am nächsten Morgen auf Xenias Jacht die Leiche des Generals, der eigentlich die gerade begonnene NATO-Vorführung des "Tiger" besuchen wollte - eines Hubschraubers, der für feindliches Radar unsichtbar und ausserdem immun gegen den sogenannten Elektromagnetischen Puls ist, der bei Nuklearexplosionen erzeugt wird.

Lange erfreuen sich geladene Militärs, Politiker und Wirtschaftsbosse nicht an der Flugschau, denn der "Tiger" steigt auf und verschwindet, gesteuert von Xenia und Ourumov, der mittlerweile zum General und Befehlshaber der russischen Weltraumwaffensysteme aufgestiegen ist. Wenig später landet der "Tiger" bei der Computerleitstelle der russischen Weltraumwaffen, irgendwo im verschneiten Sibirien. General Ourumov betritt die Kommandozentrale und lässt sich "Goldeneye" ausliefern, eine Art Schlüssel zu einem besonderen, streng geheimen Waffensystem: Zwei Satelliten im Orbit können mit einem zielgerichteten elektromagnetischen Puls in einem weiten Umkreis alle elektronischen Geräte auf der Erdoberfläche zerstören. Fassungslos werden die Programmierer Boris Grishenko (Alan Cumming) und Natalya Simonova (Izabella Scorupco) Zeugen, wie Xenia die Besatzung der Zentrale erschiesst und Ourumov die "Goldeneye"-Waffe auf die eigene Kommando-Zentrale ausrichtet und die Zeitzündung aktiviert. Ourumov und Xenia verschwinden gerade noch rechtzeitig mit dem "Tiger"-Hubschrauber. Was folgt, ist ein Inferno, dem Natalya nur mit Mühe entkommt. Auch Boris scheint die Flucht geglückt zu sein...

Fortsetzung


CineNet-Filmkritik zu Goldeneye


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