In Search of Kundun with Martin Scorsese (1998)

Beide sind absolut überzeugt von dem was sie tun. Der eine ist eine anerkannte Grösse im Filmgeschäft, der andere eine führende politische und spirituelle Persönlichkeit.


von Serge Zehnder



Scorsese beim Dreh.
Dass Martin Scorsese denn auch einen Film über den Dalai Lama drehte, hat trotz aller unmöglichen Vorzeichen, etwas sehr logisches an sich. Was die beiden Männer so sehr miteinander verbindet ist die Obsession respektive der unerschütterliche Glaube in ihr Leben. Michael Henry Wilson schien diese Verbindung und die tieferen Beweggründe, welche Scorsese dazu brachten mit «Kundun» das Leben des Dalai Lamas zu verfilmen, zu erkennen und folgte Scorsese nach Marokko, wo der Film gedreht und unter Mithilfe von unzähligen Tibetanern ein durch Machthunger zerstörtes Reich für ein paar Monate wieder errichtet wurde. Scorsese erzählt von seiner Sicht auf das Leben, meistens durch das Auge der Kameralinse, und der Dalai Lama berichtet von seiner Jugend und seiner Entwicklung zum geistigen Oberhaupt des buddhistischen Glaubens. Wilson ist dabei primär auf der Suche nach dem «wahren» Dalai Lama, unter mithilfe der von Scorsese erstellten «realen» Fiktion. Ein «Making of» mit sehr vielen Feintönen.



Kinoprogramme

Angaben zum Film

Titel:In Search of Kundun with Martin Scorsese (1998)
Land:
Genre:Dokumentation
Bewertung:
 
Regie:Michael Henry Wilson
Drehbuch:Michael Henry Wilson
Produktion:T. Celal
Jean Labib
Dale Ann Stieber
Michael Henry Wilson
Kamera:Jean-Jacques Flori
Frédéric Vassort
Schnitt:Rick Blue
Musik:Ken Lauber
 
Länge:84 Minuten
Negativ:35 mm
Bild:35 mm (Farbe)
Prod.-firma:Compagnie Panoptique
Ray Productions
CH Verleih: Columbus Film


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