Smoke


Ein Film aus Brooklyn, für die ganze Welt

Auggie Wren (Harvey Keitel) betreibt einen kleinen Zigarrenladen in Brookyln, dem ethnischen Schmelztiegel New Yorks.

Zu seinen Kunden zählt der Schriftsteller Paul Benjamin (William Hurt), der sich dort nicht nur mit seinen Sargnägeln eindeckt, sondern auch mit neuem Stoff für seine Geschichten und Träume. Paul hat den tragischen Verlust seiner Frau, die als unbeteiligte Passantin im Kugelhagel eines Banküberfalls ums Leben gekommen ist, noch immer nicht verdaut.

Auch der junge Schwarze Rashid (Harold Perrineau, Jr.) befindet sich in einer persönlichen Krise. Nach langem Herumirren und Verstecken unter falschen Namen und Identitäten findert es seinen Vater (Forest Whitaker).

Der wiederum leidert daran, dass er den Tod seine geliebten Frau verursacht hatte. Doch da ist auch noch Auggie's verflossene Liebe Ruby (Stockard Channing). Vieles ist in ihrem Leben schief gelaufen. Nun scheint sich das bei ihrer (und Auggies?) Tochter zu wiederholen...

Smoke ist eine brilliant konstruierte, emotinell aufwühlende Sammlung kleiner Geschichten, die über einen gemeinsamen Nenner verfügen: Das zufällige Zusammentreffen von Menschen verschiedenster Art und wie solche Begegnugen den Lauf des Lebens der Beteiligten beeinflussen und verändern können.

Man merkt es diesem Film an, dass Regisseur Wayne Wang und Drehbuchautor Paul Auster bei der Produktion sehr eng zusammengearbeitet haben. Wang, 1949 in Hongkong geboren, hat schon mit The Joy Luck Club (1993) seine Fähigkeit bewiesen, bewegende Geschichten eindrücklich auf die Leinwand zu bringen.

Während den Dreharbeiten zu Smoke ist übrigens, quasi als Nebenprodukt, mit dem gleichen Ensemble ein zweiter Film, Blue in the Face, enstanden.

Angaben zum Film

CineNet-Filmkritik zu "Smoke"


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