The Young Poisoner's Handbook

"Nichts ist tödlicher als ein vergifteter Geist"


Die schwärzeste englische Komödie aller Zeiten

Benjamin Ross' skurrile Komödie voll schwarzen Humors verfolgt das Abgleiten eines jungen Mannes in den Wahnsinn vor dem Hintergrund des typischen Londoner Stadtlebens in den 60er Jahren.

Graham Young (Hugh O'Conor, My Left Foot), einem hochbegabten und introvertierten Schüler aus der Vorstadt, lässt seine tödliche Faszination für toxische Substanzen nicht einmal vor Mord zurückschrecken.

Graham träumt davon, ein berühmter Toxikologe zu werden, doch dazu muss er seine selbstgemischten Gifte testen. Was läge also für den jungen Mann näher, als die Wirkungsweise der tödlichen Gifte an denen auszuprobieren, die ihm am nächsten sind, ihn aber auch am wenigsten verstehen: an seiner Familie und seinen Freunden. Sämtliche Dosen und Wirkungen werden ins Handbuch des jungen Giftmischers akribisch eingetragen.

Seine Versuche führen zu Krankheit, Entstellungen und schliesslich, als ihm das Familienleben zu sehr auf die Nerven geht, zum grauenvollen Tod. Als Graham verhaftet und in eine Anstalt für geistesgestörte Verbrecher gebracht wird, erregt seine herausragende Intelligenz die Aufmerksamkeit von Dr. Zeigler (Anthony Sher). Zeigler ist berühmt für seine Pionierarbeit mit Psychopathen. Nach acht langen Jahren wird Graham rehabilitiert und ins gesellschaftliche Leben wieder eingegliedert: doch es dauert nicht lange, da trifft er einen alten Freund aus den "Chemiezeiten": Thallium. Fein säuberlich aufgereiht steht der Stoff im technischen Labor seines neuen Arbeitsplatzes und Graham nimmt seine Karriere als Giftmischer mit erneutem Enthusiasmus wieder auf.

Mit The Young Poisoner's Handbook hat Benjamin Ross ein beeindruckendes Debut in Form einer erfrischend witzigen und scharfen Karrikatur der britischen Gesellschaft geschaffen. Der Film ist ein intelligenter Seiltanz zwischen Drama, Komödie und Horrorgeschichte, unterstützt von einer Crew hervorragender Darsteller, unter denen vor allem Hugh O'Conor voll überzeugt.

Die acht Jahre im Knast einige verleiten dazu, das Werk auch "The Young PRISONER'S Handbook" zu nennen...Fazit: wer schwarze Komödien a la Harold & Maude liebt, für den ist dieser Film ein gefundenes Fressen!

Ausschnitt aus einem Interview mit Benjamin Ross.

Angaben zum Film

****. Robert Michl
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